FAIRteiler im Trierer Süden

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Nachhaltig leben, Ressourcen schonen, Verschwendungen vermeiden, fair und solidarisch leben...

Grundlegende Werte unseres Zusammenlebens, die gerade in der momentanen außergewöhnlich schwierigen Situation noch mehr an Bedeutung gewinnen. 

Im Herbst 2019 habe ich auf meinem Grundstück einen FAIRteiler für Lebensmittel aufgestellt. Ein Ort, an dem "Mittel zum Leben" abgegeben werden können, die bisher obwohl noch lange "essbar", im Müll gelandet sind: 
Zu krumm, zu klein, zu grün, zu reif, weil die Gesetze es vorschreiben, weil wir es nicht mochten, weil wir zu viel gekauft haben, weil wir in den Urlaub gefahren sind. So kommen die Lebensmittel u.a aus der Lebensmittelrettung, aus Gaben einzelner Betriebe und Privathaushalten... 

Mein Anliegen:

 Damit noch weniger "Mittel zum Leben" im Müll landen, biete ich Ihnen/euch die Möglichkeit an, diese im Trierer Süden abzugeben, damit sie weiter fairteilt werden können- insbesondere an bedürftige Einzelpersonen, Familien und Einrichtungen. Ich übernehme und überprüfe sie und fairteile sie an Bedürftige- über den FAIRteiler Schrank, über Posts in einzelnen Gruppen auf facebook (u.a in "Trier hilft sich") 

Was kann abgegeben werden? 

Alle nach menschlichem Ermessen essbare Lebensmittel, auch Kühl-und Gefrierwaren (Transport in Kühltasche!). Das Mindesthaltbarkeitsdatum darf deutlich überschritten sein, da die meisten Lebensmittel deutlich über dieses Datum hinaus verzehrbar sind. 
Sie dürfen angebrochen sein, mit Datum der Öffnung und evtl. Zutatenangaben versehen und verpackt werden. Dies gilt auch für Selbstgemachtes. z.B auch "Reste" einer Feier. 
Lebensmittel, versehen mit "zu verbrauchen bis" dürfen nur bei noch nicht abgelaufenem Datum abgegeben werden. 

Fühlt ihr euch angesprochen? 

Dann schaut in eure Lebensmittelvorräte nach Lebensmitteln, die ihr nicht esst bzw. essen könnt - es können auch überschüssige leichter verderbliche Lebensmittel (z.B Obst & Gemüse) sein. 

Wie und wo kann ich abgeben? 

1) Nehmt mit mir Kontakt auf unter FAIRteiler.nonnenfeld@web.de, über den Facebook (Messenger) und kommt nach vereinbartem Abgabetermin vorbei. 
In Einzelfällen (eingeschränkte Mobilität...) ist eine Abholung un Stadtgebiet möglich
2) Habt ihr spontan einige wenige LM (auch nur 3 Joghurt und ein halbes Brot) über, so kommt einfach und unkompliziert vorbei und hinterlasst diese in den entsprechend gekennzeichneten Boxen hinter dem Carport. 
3) Lebt ihr mit anderen Familien/WGs im gleichen Haus, könnt ihr eure geretteten Lebensmittel auch "sammeln" und diese gebündelt abgeben. 
4) Solltet ihr in einem Bereich tätig sein, in dem Lebensmittel mangels anderer Möglichkeit im Müll landen müssten, kontaktiert mich um eine bedarfsorientierte Abholung bzw. Abgabe zu besprechen. 

Wem und wo wird am sinnvollsten geholfen?

Die meisten Obdachloseneinrichtungen sind soweit versorgt, insbesondere, wenn Verpflegung mit dabei ist ( z. B. Benedikt Labre Haus). Deshalb wird hier nicht soviel Hilfe benötigt. Viele Hilfsangebote sind aufgrund von Vorgaben oft nicht umsetzbar. 
Anders ist es bei Einrichtungen, die entweder ein Tagesangebot oder eine Übernachtung für Obdachlose anbieten ( Haltepunkt und Notübernachtung für Frauen), hier bringe ich sehr regelmässig bestimmte Lebensmittel nach Absprache hin. 
Die meisten tiefgreifenden Notsituationen betreffen viele Menschen im „Verborgenem“, einzelne Personen und Familien, die aufgrund der jetzigen Situation durch das soziale Netz nicht ausreichend aufgefangen werden, die ein Dach über dem Kopf haben, aber frühere Hilfsangebote nicht mehr nutzen können und als " Ersatz" Hilfe aus dem Nonnenfeld erhalten. Es sind auch Menschen vor der Suppenküche des BKHs, denen ich regelmässig Lebensmittel vorbeibringe. Nicht zuletzt „Klientinnen" der Ara, die nicht mehr arbeiten dürfen, nicht in ihr Land zurück können, auf private Hilfe angewiesen sind und regelmässig Mittel zum Leben aus dem Nonnenfeld erhalten. 

Genau hier richtet sich die momentane Versorgung mit geretteten Lebensmitteln ergänzt durch einzelne spontane private Spenden, mit denen ich u.a. Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Mehl… hinzukaufen kann.

Gezielt helfen, wo die Not am größten ist, ist aufgrund der Knappheit an Ressourcen wichtiger denn je, gerettete LM sollten dabei nicht doch noch in den Müll landen, weil sie nicht „ gebraucht“ werden!

Lassen Sie uns hiermit die Not ein wenig lindern und den Menschen, auch ein wenig Lebensfreude schenken!

... Meldet euch also gerne bei Fragen, Anregungen und für Abgaben/Abholungen per E-Mail, über Facebook oder ganz "analog" per Zettel im Briefkasten- ich werde eure Daten vertraulich behandeln und mich bei euch zurückmelden! 

Ich wünsche uns allen ein faires, rücksichtsvolles, solidarisches und tolerantes Miteinander für ein nachhaltigeres Leben!